Bischof Wilmer und das Judentum
Der künftige Bischof von Münster, Dr. Heiner Wilmer, engagiert sich intensiv für den jüdisch-christlichen Dialog und den Kampf gegen Antisemitismus. Als er sich am 26. März 2026 im Paulusdom Münster erstmals vorstellte, blickte er auch auf sein bisheriges Wirken als Bischof von Hildesheim zurück – wobei er ausdrücklich seine guten Beziehungen zu den Vertretern der jüdischen Gemeinschaft erwähnte. Schon als Neupriester trug Wilmer am Tag seiner Primiz eine Stola, in die das hebräische Tetragramm „JHWH“ (der jüdische Gottesname) hineingestickt ist. „Wer Juden angreift, greift uns an!“, formulierte Wilmer 2023 im Anschluss an eine Reise durchs Heilige Land. m Jahre 2018 verfasste Wilmer das Buch „Hunger nach Freiheit“, in dem er sich dem alttestamentlichen Mose annähert und aus dessen Persönlichkeit „Lektionen zum Aufbrechen“ für heutige Menschen würdigt. (Seit 2022 trägt das Buch den Titel „Mose. Wüstenlektionen zum Aufbrechen“.) In einem weiteren Buch mit dem Titel „Herzschlag: Etty Hillesum – Eine Begegnung“ schrieb Heiner Wilmer 2024 einen fiktiven Dialog mit der jüdischen Denkerin Etty Hillesum.





